Juli... oder Skitraining auf 3800m

 |  Samstag, 12 August 2017 18:30

Seit Mitte Juli stehe ich nun schon wieder auf den Ski - und es ist einfach herrlich, wenn man wieder die ersten Schwünge fahren kann und die Kräfte und Winkel spüren kann! Allerdings haben die Gletscher auch dieses Jahr wieder stark gelitten - es sieht nicht schön aus, da man überall wieder Felsen sehen kann, die vorheriges Jahr noch unter einer Eisdecke verschollen waren... Der Schnee ist mehrheitlich grau und die Temperaturen sind eher hoch. Ich denke, dass es in den letzten Jahren extrem schnell gegangen ist und man es von Jahr zu Jahr sehen kann - und es geht immer schneller mit der Gletscherschmelze!

 

Ich hatte einen guten Einstieg und stellte schnell fest, dass ich es noch einigermassen kann ;-) Nach einigen Fahrten ging es dann aber schnell wieder an die Arbeit: Üben üben üben! Schritt für Schritt erschweren wir die Übungen und gehen schrittweise auch mehr und mehr in die Torstangen. Ich hoffe, dass das Wetter weiter mitmacht und die Fortschritte so weitergehen.

Bis bald, Ralph

Bericht über mein Sommertraining

 |  Dienstag, 11 Juli 2017 15:50

Das St. Galler Tagblatt hat mich im Kerenzerberg im Konditionstraining besucht und einen Bericht darüber verfasst.

.Ralph Weber PDF12 ergebnis

Schweiss, Schweiss, Schweiss

 |  Samstag, 01 Juli 2017 15:25

Nach der Saison und den anschliessenden Ferien stand jede Woche Training im Sportzentrum im Kerenzerberg auf dem Plan – abwechselnd von Montag bis Freitag oder Montag bis Mittwoch trainierte ich oben mit der Gruppe zusammen. Im Kerenzerberg haben wir beste Trainingsmöglichkeiten, ich muss nicht allzu lange anreisen und das Personal schaut bestmöglichst zu uns.

Die ersten 4 Wochen waren sehr hart, was wir auch so geplant hatten; pro Woche 20-25 Stunden Training zerrten sehr an den Kräften aber es war für mich auch dieses Jahr wieder gut zu sehen, wo dass mir mein Körper die Limiten und Grenzen aufzeigt. Ich denke, dass dies unbedingt zwingend nötig ist für einen Spitzensportler.

Das heisse Wetter die letzten Tage machten auch mir zu schaffen, denn die harten Trainings und die hohen Temperaturen galt es miteinander bestmöglichst zu verknüpfen. Dies war teilweise nicht ganz einfach, da ich intensive Ausdauereinheiten nicht einfach in einem möglichst kühlen Keller verbringen konnte. Also stand ich früh auf, um nach dem Morgenessen mir genug Zeit zu lassen, um hauptsächlich zu trinken. Die Trainingseinheiten plante ich so früh als möglich und hatte ein Kaltwasserbecken zu Hause bereit; wenn ich dann nach dem Training nach Hause kam, so konnte ich meinen Körper wieder abkühlen auf ‘normale Betriebstemperatur’, damit der Körper nicht noch mehr Wasser verliert oder sonstige Symptome wegen Überhitzung aufweist.

Nun befinde ich mich im Konditionskurs in Burgdorf mit der Weltcupgruppe, wo wir unter anderem auch mal wieder etwas kaltes unter den Füssen haben: Es stehen einige Eishockeytrainings auf dem Programm, wo ich natürlich versuchen werde meine körperliche Zusammensetzung als Trumpf ausspielen... ;-)



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