Schweiss, Schweiss, Schweiss

  • Samstag, 01 Juli 2017 15:25
|  
(2 Stimmen)

Nach der Saison und den anschliessenden Ferien stand jede Woche Training im Sportzentrum im Kerenzerberg auf dem Plan – abwechselnd von Montag bis Freitag oder Montag bis Mittwoch trainierte ich oben mit der Gruppe zusammen. Im Kerenzerberg haben wir beste Trainingsmöglichkeiten, ich muss nicht allzu lange anreisen und das Personal schaut bestmöglichst zu uns.

Die ersten 4 Wochen waren sehr hart, was wir auch so geplant hatten; pro Woche 20-25 Stunden Training zerrten sehr an den Kräften aber es war für mich auch dieses Jahr wieder gut zu sehen, wo dass mir mein Körper die Limiten und Grenzen aufzeigt. Ich denke, dass dies unbedingt zwingend nötig ist für einen Spitzensportler.

Das heisse Wetter die letzten Tage machten auch mir zu schaffen, denn die harten Trainings und die hohen Temperaturen galt es miteinander bestmöglichst zu verknüpfen. Dies war teilweise nicht ganz einfach, da ich intensive Ausdauereinheiten nicht einfach in einem möglichst kühlen Keller verbringen konnte. Also stand ich früh auf, um nach dem Morgenessen mir genug Zeit zu lassen, um hauptsächlich zu trinken. Die Trainingseinheiten plante ich so früh als möglich und hatte ein Kaltwasserbecken zu Hause bereit; wenn ich dann nach dem Training nach Hause kam, so konnte ich meinen Körper wieder abkühlen auf ‘normale Betriebstemperatur’, damit der Körper nicht noch mehr Wasser verliert oder sonstige Symptome wegen Überhitzung aufweist.

Nun befinde ich mich im Konditionskurs in Burgdorf mit der Weltcupgruppe, wo wir unter anderem auch mal wieder etwas kaltes unter den Füssen haben: Es stehen einige Eishockeytrainings auf dem Programm, wo ich natürlich versuchen werde meine körperliche Zusammensetzung als Trumpf ausspielen... ;-)