Gut, aber nicht gut genug

  • Donnerstag, 20 April 2017 10:24
|  
(0 Stimmen)

4. Platz an den Schweizermeisterschaften in der Abfahrt und im Super-G – wohl symbolisch steht dieses Resultat für meine Saison; es war immer etwas zu wenig und es fehlte nicht viel. Bei praktisch jedem Weltcuprennen unterliefen mir Fehler und es reichte entweder knapp in die Punkte oder eben knapp nicht – wäre ich nur eine halbe Sekunde jeweils schneller gewesen, so hätte es super gepasst. Einerseits ist es gut, da ich an fast jedem Rennen wusste, wo ich Fehler gemacht hatte und dies so einstufen und analysieren konnte – andererseits nervte es mich allerdings, dass mir immer Fehler unterlaufen sind und ich im Nachhinein dort und da besser hätte fahren können.

 

Es war eine saukomische Saison: Zuerst ging mit den Ausfällen in Nordamerika lange nichts, dann wurde innerhalb eines Monats alles reingedrückt, was nur ging. Die Qualifikationen für die WM wurden fast alle auf kompletten Schattenhängen (Val d’Isère, Gröden, Santa Caterina, 2x Garmisch) ausgetragen und während der WM war dann auch nicht viel los sonst. Ich verfolgte die WM fast nicht, da es mich selber zu sehr wurmte, nicht dabei sein zu können. Nach der WM war dann noch Kvitfjell und schon war die Weltcup-Saison zu Ende. Eine erstaunlich kurze Saison irgendwie. Anschliessend hiess es für mich: Europatour. Den FIS-Punkten nachspringen durch ganz Europa und so für die kommende Saison noch eine einigermassen gute Nummer zu sichern.

Mit der oben erwähnten Schweizermeisterschaft war dann im April mal Schluss mit Skifahren - und ich war sehr froh, dass ich die Saison mal abhaken konnte.

Es war eine sehr schwierige Saison für mich und ich habe viel gelernt - am meisten über mich selber.

 

Bei allen Sponsoren möchte ich mich herzlichst für die Unterstützung bedanken - allen voran meinem Individualsponsor Ochsner Sport, mit dem es riesigen Spass macht zusammenzuarbeiten!