Bericht über mein Sommertraining

 |  Dienstag, 11 Juli 2017 15:50

Das St. Galler Tagblatt hat mich im Kerenzerberg im Konditionstraining besucht und einen Bericht darüber verfasst.

.Ralph Weber PDF12 ergebnis

Schweiss, Schweiss, Schweiss

 |  Samstag, 01 Juli 2017 15:25

Nach der Saison und den anschliessenden Ferien stand jede Woche Training im Sportzentrum im Kerenzerberg auf dem Plan – abwechselnd von Montag bis Freitag oder Montag bis Mittwoch trainierte ich oben mit der Gruppe zusammen. Im Kerenzerberg haben wir beste Trainingsmöglichkeiten, ich muss nicht allzu lange anreisen und das Personal schaut bestmöglichst zu uns.

Die ersten 4 Wochen waren sehr hart, was wir auch so geplant hatten; pro Woche 20-25 Stunden Training zerrten sehr an den Kräften aber es war für mich auch dieses Jahr wieder gut zu sehen, wo dass mir mein Körper die Limiten und Grenzen aufzeigt. Ich denke, dass dies unbedingt zwingend nötig ist für einen Spitzensportler.

Das heisse Wetter die letzten Tage machten auch mir zu schaffen, denn die harten Trainings und die hohen Temperaturen galt es miteinander bestmöglichst zu verknüpfen. Dies war teilweise nicht ganz einfach, da ich intensive Ausdauereinheiten nicht einfach in einem möglichst kühlen Keller verbringen konnte. Also stand ich früh auf, um nach dem Morgenessen mir genug Zeit zu lassen, um hauptsächlich zu trinken. Die Trainingseinheiten plante ich so früh als möglich und hatte ein Kaltwasserbecken zu Hause bereit; wenn ich dann nach dem Training nach Hause kam, so konnte ich meinen Körper wieder abkühlen auf ‘normale Betriebstemperatur’, damit der Körper nicht noch mehr Wasser verliert oder sonstige Symptome wegen Überhitzung aufweist.

Nun befinde ich mich im Konditionskurs in Burgdorf mit der Weltcupgruppe, wo wir unter anderem auch mal wieder etwas kaltes unter den Füssen haben: Es stehen einige Eishockeytrainings auf dem Programm, wo ich natürlich versuchen werde meine körperliche Zusammensetzung als Trumpf ausspielen... ;-)

Gut, aber nicht gut genug

 |  Donnerstag, 20 April 2017 10:24

4. Platz an den Schweizermeisterschaften in der Abfahrt und im Super-G – wohl symbolisch steht dieses Resultat für meine Saison; es war immer etwas zu wenig und es fehlte nicht viel. Bei praktisch jedem Weltcuprennen unterliefen mir Fehler und es reichte entweder knapp in die Punkte oder eben knapp nicht – wäre ich nur eine halbe Sekunde jeweils schneller gewesen, so hätte es super gepasst. Einerseits ist es gut, da ich an fast jedem Rennen wusste, wo ich Fehler gemacht hatte und dies so einstufen und analysieren konnte – andererseits nervte es mich allerdings, dass mir immer Fehler unterlaufen sind und ich im Nachhinein dort und da besser hätte fahren können.

 

Es war eine saukomische Saison: Zuerst ging mit den Ausfällen in Nordamerika lange nichts, dann wurde innerhalb eines Monats alles reingedrückt, was nur ging. Die Qualifikationen für die WM wurden fast alle auf kompletten Schattenhängen (Val d’Isère, Gröden, Santa Caterina, 2x Garmisch) ausgetragen und während der WM war dann auch nicht viel los sonst. Ich verfolgte die WM fast nicht, da es mich selber zu sehr wurmte, nicht dabei sein zu können. Nach der WM war dann noch Kvitfjell und schon war die Weltcup-Saison zu Ende. Eine erstaunlich kurze Saison irgendwie. Anschliessend hiess es für mich: Europatour. Den FIS-Punkten nachspringen durch ganz Europa und so für die kommende Saison noch eine einigermassen gute Nummer zu sichern.

Mit der oben erwähnten Schweizermeisterschaft war dann im April mal Schluss mit Skifahren - und ich war sehr froh, dass ich die Saison mal abhaken konnte.

Es war eine sehr schwierige Saison für mich und ich habe viel gelernt - am meisten über mich selber.

 

Bei allen Sponsoren möchte ich mich herzlichst für die Unterstützung bedanken - allen voran meinem Individualsponsor Ochsner Sport, mit dem es riesigen Spass macht zusammenzuarbeiten!



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